Das Department Psychologie am Standort Berlin kooperiert mit verschiedenen Institutionen, Organisationen und Universitäten – national und international. Dabei geht es um den Austausch und Transfer in den Bereichen Forschung, Lehre und Praxis. Wir sind fortlaufend daran interessiert, unser Netzwerk auszubauen. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie Interesse an einem Austausch haben: meike.watzlawik@sfu-berlin.de

Dauerhafte Kooperationen wurden vereinbart mit:

IPF an der SFU Berlin e.V.

Das Institut für psychologische Forschung an der SFU Berlin e. V. wurde im Februar 2017 gegründet und ist ein in Berlin eingetragener, als gemeinnützig anerkannter Verein zur Förderung von wissenschaftlichen Forschungsprojekten und ihrer Vermittlung in der Öffentlichkeit. Der Verein ressortiert an der Sigmund Freud Universität Berlin und arbeitet eng mit dieser zusammen.
Der Verein bearbeitet wissenschaftliche Projekte,

  1. die Herausforderungen und Bedürfnisse psychosozialer und psychotherapeutischer Arbeit im nationalen und internationalen Kontext sowie in Krisengebieten beforschen,
  2. die sich aus kulturpsychologischer Perspektive mit Problemen, Herausforderungen und Chancen kultureller Vielfalt, interkultureller Kommunikation und Fragen des Umgangs mit unterschiedlichen Gruppenzugehörigkeiten auseinandersetzen,
  3. die sich aus einer psychologischen und sozialwissenschaftlichen Perspektive mit Identitätsproblematiken über die Lebensspanne auseinandersetzen,
  4. die zur historischen Aufarbeitung der Rolle der Psychologie und benachbarter Wissenschaften im Nationalsozialismus, in der DDR und anderen Diktaturen und totalitären Systemen beitragen.

Sämtliche Forschungsarbeiten und Projekte des Vereins werden durch die übergeordneten Ziele verbunden

  1. den Schutz der Menschenrechte durch wissenschaftliche Forschung zu fördern,
  2. die Bedingungen psychischer und sozialer Gesundheit wissenschaftlich zu analysieren,
  3. über den Missbrauch wissenschaftlicher Methoden in der Geschichte aufzuklären, und daraus Präventions- und Interventionsmöglichkeiten für die psychologische, psychotherapeutische und psychosoziale Arbeit abzuleiten.

Die aktuellen Vorstandsmitglieder sind:

Vorsitzender: Ass.-Prof. DDr. Martin Wieser
Stellvertretung: Prof. Dr. David Becker
Wissenschaftliche Leiterin: Prof. Dr. Meike Watzlawik
Stellvertreter: Lucas B. Mazur, PhD
Generalsekretärin: Dr. Christina Ayazi
Stellvertreterin: Leonard Brixel, M.A.
Finanzreferent: Dipl.-Psych. Ska Salden
Stellvertreterin: Charlotta Sippel, M.Sc.

Aktuelle Projekte des Vereins widmen sich folgenden Themen:

Understand_ELSED: Ethische, rechtliche und sozio-ökonomische Dimensionen des COVID-19-Ausbruchs aus der Perspektive der Bürger*innen (Projekt gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung) – Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.viralcomm.info/

Covid-19 Pandemie und anti-moderne Bewegungen. Verbreitung, Zustandekommen und Gefährdungspotentiale von Verschwörungsmythen im Freistaat Sachsen (Projekt gefördert durch die Amadeu Antonio Stiftung) – Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Oliver Decker unter decker@sfu-berlin.de

Diskriminierungserfahrungen queerer Schwangerer im Gesundheitssystem (Projekt gefördert durch die Heinrich-Böll-Stiftung / Gunda-Werner-Institut) – Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Ska Salden unter salden@sfu-berlin.de

Evaluation des Projektes Gesundheit von unten – ein ganzheitliches niedrigschwelliges psychosoziales Versorgungsmodell für besonders schutzbedürftige Asylbewerber*innen (im Auftrag des Vereins XENION Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.) – Für mehr Informationen wenden Sie sich bitte an Ass.-Prof. Dr. Karin Mldodoch unter karin.mlodoch@sfu-berlin.de

Für Fragen zum Verein wenden Sie sich bitte an ipf@sfu-berlin.de

Aalborg University, Denmark

The Department of Communication and Psychology of the Aalborg University in Denmark has a humanistic foundation, and the focus is on the relationship between people, organizations, society, media, technologies and knowledge. The purpose is to improve people’s opportunities to participate in society by organizing processes, designing products and interpreting and changing people’s practices of life.

 

Core research areas at the Department of Communication and Psychology are:

  • Communication, culture and society
  • Psychology, health and therapy
  • Music, aesthetics, interaction, experience and design
  • Creativity, learning and development
  • Technology, science and philosophy

Proceeding from the common interest in the development of scientific activities in the field of research and higher education at Aalborg University and at the SFU Berlin, the endeavors to strengthen the internationalization and to broaden the contacts between both universities have agreed to cooperate. Cooperation will be undertaken, subject to availability of funds and the approval of Aalborg University and the Sigmund Freud University Berlin through such activities or programs related to:

  1. Joint research activities
  2. Submission of joint research and training proposals to funding agencies
  3. Exchange of faculty members
  4. Joint organization and participation in seminars and academic meetings
  5. Special short-term academic programs
  6. Professional Development Programs
  7. Exchange of junior research fellows
  8. Other areas in which concrete mutual interest in cooperation is established or will develop.

Currently, the cooperation is including points (2) to (5). Part of the cooperation is the Annual Winter School „Culture, Psychology & Qualitative Research” in cooperation with the SFU Vienna (Dominik Mihalits) and the Humboldt University Berlin (Thomas Stodulka). While the first winter school was held at the SFU Berlin (Meike Watzlawik), the second was organized by Carolin Demuth from Aalborg University in 2021 (see https://www.ccp.aau.dk/activities/culture-psychology-and-qualitative-research for more information). The next one with be held at the Humboldt University Berlin in 2022.

For more information about Aalborg University, click here: https://www.communication.aau.dk/

SOS-Kinderdorf e.V. / Familienzentrum Berlin

Studierende der Psychologie haben die Möglichkeit, sich durch das SOS Familienzentrum in Hellersdorf in Kooperation mit der SFU Berlin zum*zur Spielbegleiter*in ausbilden zu lassen. Nach einer Einarbeitungsphase werden den Spielbegleiter*innen Familien in Berlin zugeteilt, die sie einmal die Woche für ca. zwei Stunden ehrenamtlich besuchen, um mit den Kindern der Familie (0 bis 3 Jahre alt) zu spielen und den Eltern so Anregungen für die eigene Interaktion mit dem Kind bzw. den Kindern zu geben. Einmal die Woche findet zudem ein Supervisionstreffen im Familienzentrum Hellersdorf statt, bei dem alle Spielbegeiter*innen die Familienbesuche reflektieren und Erfahrungen austauschen.

Hintergrund

„Spielen zu Hause“ wurde ursprünglich in den Niederlanden entwickelt und wir vom SOS Familienzentrum Berlin in enger Zusammenarbeit mit Studierenden aus den Feldern der Pädagogik und Psychologie durchgeführt. Kinder erwerben im Spiel neue Fähigkeiten und sammeln Erfahrungen mit ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen. Spielen heißt dementsprechend sich zu entwickeln – und ist ein natürliches Grundbedürfnis! Dies gilt es als Ausdruck von Gesundheit zu fördern.

Weitere Informationen zum SOS-Kinderdorf e.V. finden Sie unter: www.sos-kinderdorf.de

Internationale Akademie Berlin für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie

Die Internationale Akademie Berlin (INA) für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie (INA) gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die seit 1996 Entwicklungs‑, Praxis- und Forschungsprojekte sowie Fort- und Weiterbildungen durchführt. Sie arbeitet national und international an der Entwicklung eines interdisziplinären Diskurses zwischen Pädagogik, Psychologie und Ökonomie. Zentrales Anliegen der INA ist die Umsetzung der interdisziplinären Kooperation in Bildung, Forschung und Praxisentwicklung unter Bezug wissenschaftlicher Erkenntnisse auf gesellschaftliche Schlüsselprobleme und die Beteiligung an Veränderungen des Bildungssystems vom Kindergarten bis zur Hochschule. Durch Kommunikation und Kooperation über die Grenzen von Disziplinen und nationalen Fachtraditionen hinweg fördert sie einen freien wissenschaftlichen Diskurs, Ko-Konstruktion und Wissenstransfer auf Augenhöhe. Sie initiiert innovative Projekte und Entwicklungen. Mit ihrem Leitbild „Wissenschaft im Dienste der Menschen“ orientiert sie sich an Prinzipien von Konzepten wie Life-Long-Learning, Social Entrepreneurship, Empowerment, Diversity-Kompetenz und – ganz zentral – dem Situationsansatz. Wie die SFU Berlin ist auch die INA Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt.

Die SFU Berlin und INA gGmbH kooperieren bei der Beantragung und Durchführung von Projekten und in der Lehre – vor allem im Bereich der Handlungskompetenzen (Konfliktmanagement und Krisenintervention).

Weitere Institutionen/Organisationen, mit denen die SFU zusammenarbeitet bzw. zusammengearbeitet hat, sind z.B.:

  • Xenion XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.
  • Haukari e.V. – Arbeitsgemeinschaft für internationale Zusammenarbeit
  • Else -Frenkel-Brunswik- Institut – Universität Leipzig
  • Herbert C. Kelman Institute for Interactive Conflict Transformation
  • Humboldt Universität zu Berlin (Dr. Ulrich Klocke)
  • Senatsverwaltung fürBildung, Jugend und Familie, Berlin
  • Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
  • Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum, Fachbereich Soziale Arbeit

Visual Paradigm Online

The online diagramming tools (e.g. UML, BPMN, ArchiMate, ERD) are made available to Sigmund Freud Privatuniversität Berlin under the Academic Partner Program from Visual Paradigm Online for educational use.