Projekt | „Die haben wir hier nicht.“ Wahrnehmung von LSBTI-Jugendlichen durch Pädagog*innen

Wie nehmen pädagogische Fachkräfte die Situation von LSBTI-Jugendlichen wahr und was bewegt sie zum Handeln?

Die von der Berliner Senatsverwaltung in Auftrag gegebene Studie zielte darauf ab, die Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen (lsbti) Jugendlichen in Berlin aus der Sicht pädagogischer Fachkräfte zu ergründen: Was wissen pädagogische Fachkräfte zu (sexueller und geschlechtlicher) Vielfalt und zu Mehrfachdiskriminierung, welche Einstellungen und Überzeugungen haben sie, und wie verhalten sie sich, z.B. in Diskriminierungssituationen oder wenn es darum geht, (sexuelle und geschlechtliche) Vielfalt zu thematisieren?

Neben der Beschreibung der Ist-Situation war insbesondere die Identifikation derjenigen Faktoren von Interesse, die ein bestimmtes Verhalten fördern bzw. hemmen (z.B. Wissen und persönliche Einstellungen der Fachkräfte, schulische Rahmenbedingungen). Durch Fokusgruppen mit lsbti Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Interviews mit pädagogischen Fachkräften an schulischen und außerschulischen Einrichtungen und schließlich einer repräsentativen Online-Befragung des pädagogischen Personals an 43 Berliner Schulen aller Schularten gingen wir diesen Fragen auf den Grund. Der Abschlussbericht kann in Kürze hier abgerufen werden.

Projektzeitraum: 2016-2018